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Alkohol, in jeglicher Form, verbessert die Blutfettwerte und vermindert die Thromboseneigung bzw. macht das Blut flüssiger". Einfach ausgedrückt, Alkohol verdünnt wie Aspirin das Blut. Die großen Mengen an Tanninen und Farbstoffen (Phenole und Flavonoide) in Wein und Bier sind hoch wirksame Antioxidantien. Antioxidantien verhindern die Oxidation des bösen" LDL Cholesterins zu seiner schädlichsten Form und damit vermindert moderater Alkoholkonsum die Cholesterinablagerungen bzw. das Verhärten der Arterien. Antioxidantien schützen auch, zusammen mit Alkohol, vor der Bildung von Blutpfropfen und begünstigen die Entspannung der Blutgefäße, damit das Blut besser fließen kann. Aber noch wichtiger ist, dass Alkohol die Leber zur Bildung des guten" HDL-Cholesterins anregt und den Prozess des umgekehrten Cholesterintransportes unterstützt, d.h. das schlechte" Cholesterin wird über die Galle ausgeschieden. Man nimmt an, dass bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern über 40 die Schutzwirkung des Alkohols vor Herzkrankheiten am größten ist. |
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| Schlaganfall? | ||||||||||||||||
| Schlaganfall ist eine Haupttodesursache und Grund für Invalidität
in den Industrienationen. Übermäßiger Alkoholkonsum scheint das
Risiko für alle Schlaganfallarten zu erhöhen, jedoch findet man
bei moderaten Trinkern weniger Schlaganfälle als bei Abstinenten
oder Leuten, die sehr viel Alkohol trinken. Ischämischer Schlaganfall
(der ca. 85% aller Schlaganfälle ausmacht) wird durch Blutpfropfen,
die die Blutversorgung des Gehirns unterbrechen, verursacht. Das
Gehirn erhält damit nicht genügend Blut und Sauerstoff. Die blutverdünnende
Wirkung des Alkohols hält ca. 24 Stunden an, deshalb fördert regelmäßiger
und mäßiger Alkoholkonsum die Blutverdünnung und vermindert dadurch
das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls.
Das National Stroke Association Prevention Advisory Board" hat 1998 erklärt: Studien zeigen jetzt, dass der Konsum von bis zu 2 Drinks pro Tag das Schlaganfallrisiko halbiert, jedoch kann der Konsum von mehr Alkohol das Schlaganfallrisiko verdreifachen". Bitte beachten: Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls. |
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